Der Balkan ist die eine Ecke Europas, in der auch Menschen aus der EU Roaming zahlen. Eine regionale eSIM löst das für 7 Länder – so planst du es.
Warum dein EU-Tarif nicht mehr funktioniert
Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien und Kosovo liegen außerhalb der Zone „Roaming zu Inlandspreisen“. Tagespässe von EU-Anbietern kosten dort oft mehrere Euro am Tag, eine Woche in Belgrad kann also mehr kosten als der Flug.
Was der Balkan-Tarif abdeckt
7 Länder mit einer eSIM: Albanien, Bulgarien, Kroatien, Griechenland, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Das Handy wechselt an jeder Grenze automatisch das Partnernetz.
Bosnien und Herzegowina und Kosovo sind nicht in diesem Tarif – für beide gibt es einen eigenen lokalen Tarif.
Geht es weiter in die EU oder die Türkei? Der Tarif Europa + Balkan & Türkei deckt auch Serbien und Nordmazedonien ab, Albanien und Montenegro aber nicht.
Die Abdeckung in der Praxis
Städte und Küste sind in Partnernetzen wie A1, Telenor, mts, m:tel und One Albania gut abgedeckt. Im Durmitor, in der Tara-Schlucht und in den Albanischen Alpen gibt es bei jedem Anbieter Lücken – lade für Bergtage Offline-Karten herunter.
Datenbudget für den Roadtrip
Karten, Messenger, Fotos und ab und zu Google Übersetzer: 400–600 MB am Tag. Zehn Tage durch drei Länder brauchen etwa 5–6 GB; nimm 10 GB, wenn du auch Videoanrufe nach Hause machst.
Lokal oder regional?
Bleibst du zwei Wochen nur in Serbien? Dann ist der Serbien-Tarif bei 10 GB etwa 34 % günstiger als der Balkan-Tarif (20,90 € statt 31,90 €). Schon ab einer Grenze ist ein Regionaltarif die einfachere Wahl – prüf deine Route mit dem Vergleichsrechner.