In kaum einem Land ist man so leicht online wie in Japan – und in kaum einem ist es so ärgerlich, wenn dein Roaming-Tarif dich schon am ersten Konbini ausbremst. Darauf kommt es wirklich an.
Welches Netz du bekommst
Roambee verbindet sich mit den Partnernetzen NTT Docomo und SoftBank, mit 5G in den großen Städten und 4G entlang der Shinkansen-Strecken. Das ländliche Hokkaido und die Japanischen Alpen sind mit 4G versorgt; in tiefen Tälern gibt es wie überall Lücken.
Wie viele Daten du brauchst
Google Maps mit Nahverkehr, die Kamera von Google Übersetzer und Messenger brauchen etwa 300–400 MB am Tag. Mit Instagram-Storys bist du bei 700 MB. Für eine 10-tägige Reise reicht der 5-GB-Tarif (13,90 €) bei sparsamer Nutzung; wenn du täglich postest oder Videoanrufe machst, nimm 10 GB (22,90 €).
Vor dem Abflug
Installier die eSIM zu Hause im WLAN. Lade Google-Maps-Karten für Tokio und Kyoto offline herunter. Füg Suica vor der Landung zur Wallet deines Handys hinzu – beim ersten Mal braucht es eine Datenverbindung. Lass die Roambee-Leitung aus, bis du ankommst.
Nach der Landung
Schalte die Roambee-Leitung ein, aktiviere Datenroaming nur für diese Leitung und lass deine Heimat-SIM für Anrufe an. In Narita oder Haneda steht die Verbindung meist in weniger als einer Minute.
Tethering und Tipps
Hotspot ist inklusive – praktisch für den Laptop im Zug. Kostenloses WLAN ist außerhalb von Hotels selten, plane also nicht damit. Ein Pocket-WLAN-Router zur Miete kostet für dieselbe Reise meist mehr als eine 10-GB-eSIM.